Warum ist SQLape besser als ein DRG-basiertes System?
Patienten werden einer einzigen Kategorie zugeordnet, die alle ihre Merkmale zusammenfassen soll. Dies führt zwangsläufig zu Kategorien, die medizinisch schwer zu interpretieren sind.
In dem Versuch, die Erklärungsleistung der Klassifikationssysteme zu erhöhen, beinhalten andere Systeme prädiktive Variablen (Komplikationen, Beatmungsdauern usw.), was für die Patienten nachteilig sein kann.
Die aktuellen Klassifikationssysteme enthalten zu viele atypische Fälle, die erhebliche Krankenhausressourcen beanspruchen und eine Unsicherheit darüber schaffen, ob die zusätzlichen Kosten auf Komplikationen oder auf teurere medizinische Praktiken zurückzuführen sind.
Die Klassifikation hängt stark von der Wahl der Hauptdiagnose ab. Patienten, die mehrere chirurgische Eingriffe durchlaufen haben, werden unterbezahlt. Außerdem führt dies zu Verzerrungen in der medizinischen Codierung.
Unser Algorithmus identifiziert mehrere signifikante Probleme für jeden Fall. Die Krankheitsklassifikation basiert auf den betroffenen Organen und der Pathologie (Infektionen, Krebs usw.), die Verfahren auf den operierten Organen, dem chirurgischen Eingriff und dem Zugang. Diese Typologie ist viel verständlicher für Ärzte.
Das Tool vergleicht die beobachteten und erwarteten Kosten gemäß dem Patientenprofil und unterscheidet den Einfluss von Extremfällen, iatrogenen Komplikationen und medizinischen Praktiken. Dies ist ein entscheidendes Element zur Entwicklung einer Kostenkontrollstrategie.
Diagnosen, die Komplikationen oder unmittelbare Todesursachen sein könnten, sowie die erbrachten Leistungen (z. B. Beatmung) werden nicht in die Klassifikation einbezogen, um Verzerrungen der Ergebnisse zu vermeiden.
Die Hierarchie zwischen den Problemen (primär oder sekundär) wird vom Grouper festgelegt und hängt nicht von der Codierung ab.
Die aktuellen Systeme umfassen oft etwa 1000 Kategorien. Intuitiv könnte man annehmen, dass mehr besser ist, aber das trifft nicht zu. Ein durchschnittliches Schweizer Krankenhaus hat etwa 6000 Aufenthalte pro Jahr. Zu viele Kategorien verringern die statistische Genauigkeit und die Lesbarkeit.
Die Anzahl der Kategorien ist auf etwa 200 Diagnosen und 200 Verfahren begrenzt, was eine bessere statistische Genauigkeit und weniger Extremfälle ermöglicht.
Spezifische Anpassung, die für jeden Indikator unterschiedlich ist und hauptsächlich auf chronische Krankheiten bei Wiedereinweisungen, aber auf akute Krankheiten bei den Kosten basiert.
Allgemeine Stratifizierung (unzuverlässige Vorhersagen).
Es bietet vier Indikatoren: Wiedereinweisungen, Nachoperationen, vorzeitiger Tod und Komplikationen (13 Typen).
Sie messen keine Qualität.
Traditionelle Patientenkategorisierungssysteme